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Die beanspruchten Muskeln des Golfers

Die wichtigsten Muskeln für einen optimalen Golfschwung befinden sich im Rumpf. Die Rumpfmuskulatur ist wie bei den meisten Sportarten auch für den Golfsport von zentraler Bedeutung. Dieser Bereich stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen den Armen, welchen die Schlagbewegung ausführen, und den Beinen, die einen sicheren Stand gewährleisten sollen, dar. Im Rumpf müssen demnach in der Kürze eines Golfschwungs sämtliche Muskelpartien richtig und schnell genug koordiniert werden. Nur so erlangt man die nötige Stabilität in der Körpermitte, um die Schwungbewegung bestmöglich auszuführen. Zudem beugt eine ausgeprägte Rumpfmuskulatur Verletzungen vor. Weitere wichtige Muskeln für einen Golfer befinden sich im Bereich der Schulter. Dort muss beim Schwungstart nämlich eine Drehbewegung erzeugt werden. Zusätzlich werden im oberen Körperbereich die Brustmuskulatur und der Bizeps benötigt, um sowohl den Zielarm als auch den Nicht-Zielarm in die gewünschte Position zu bringen. Die Unterarme und die Handgelenke wiederum haben die Aufgabe, den Golfschläger in gespannter Position zu halten. Neben den zahlreichen Muskeln in der Rumpf- und Bauchmuskulatur werden auch die Waden- und Fußmuskulatur sowie die dort befindlichen Bänder in hohem Maße beansprucht. Während die Wade den Unterkörper durch den Schwung treibt, müssen die Muskeln und die Bänder des hinteren Fußes ca. 85% des Gewichtes abfedern.


Der Golfschwung stellt einen höchst anspruchsvollen Bewegungsablauf dar. Dabei werden 124 bis 130 Muskeln quer durch den ganzen Körper beansprucht. Nach neuesten Untersuchungen werden bei einer 18-Loch-Runde in etwa 1.700 Kalorien verbraucht, wodurch ein Netto-Gewichtsverlust von bis zu einem Kilo erzielt werden kann. Entgegen der vorherrschenden Meinung in der Bevölkerung ist das Golfen in vielerlei Hinsicht gar ein Sport der Extreme. Bei einem richtig ausgeführten Golfschwung führt der Oberkörper gegenläufige Drehbewegungen aus, wie sie sonst in keinem anderen Sport vorkommen. Der Körper wird bei einem Golfschwung also hohen Belastungen ausgesetzt, die zudem noch innerhalb kürzester Zeit kommen und gehen.

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